Schnarchlos in Wuppertal
Mit Stromstößen gegen Lärm und Atemnot
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Diese Geschichte hat einen ganz besonderen Zungenschlag!
Im Kampf gegen Schnarchen und gefährliche nächtliche Atemaussetzer hilft jetzt der erste „Zungenschrittmacher“!
Im Rahmen einer weltweiten Studie implantierte die „Klinik Vogelsangstraße“ in Wuppertal drei Patienten das neue Gerät.
Es wird unter dem Schlüsselbein eingesetzt, ein dünnes Kabel führt zum Zungenboden-Nerv.
Das Gerät erkennt, wenn nachts die Atmung aussetzt, schickt dann sanfte Stromstöße.
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Bislang sind in Wuppertal drei Patienten mit dem neuen Verfahren behandelt worden.
Eine von ihnen ist Ingrid Hirsekorn (58). Ihr wurde im September 2010 ein Schrittmacher implantiert,
mit der Atemmaske ist sie nicht zurechtgekommen. „Ich schlafe deutlich besser.
Laut Schlaflabor habe ich nur noch zwei Atemaussetzer in der Nacht, früher waren es 38“, sagt die Patientin.
Der Schrittmacher wird wie ein Herzschrittmacher unter dem Schlüsselbein implantiert.
Von dort aus führt ein dünnes Kabel zum Zungenbodennerv.
Registriert das Gerät eine bestimmte Zahl von Atemaussetzern beim Schlafenden, sendet es einen Impuls an den Zungenbodennerv.
Dieser führt zu einer entsprechenden Muskelreaktion und macht den Atemweg frei.
Für die optimale Wirkung wird der operierte Patient im Schlaflabor beobachtet.
Die Messdaten fließen in die Programmierung des Schrittmachers ein.
Dr. Hohenhorst: „Die Stromstärke muss so gewählt sein, dass der Patient nicht aufwacht.“
Herr Dr. Hohenhorst ist beim 17. Bergisches Forum
Schnarchen - Schlafapnoe - Schlafstörungen,
Samstag, den 15. Oktober 2011, mit dem Vortrag:
Einen Schrittmacher gegen die Schlafapnoe? Wie weit sind wir?, dabei.Videos vom Vortrag und ein Interwiev veröffentlichen wir danach auf unseren Internetseiten.
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